Kölner Kulturrat e.V.

Sachsenring 40
50677 Köln

Tel.: 0221 / 2227744
E-Mail: info@koelnerkulturrat.de

Willkommen beim Kölner Kulturrat

Im Kölner Kulturrat e.V. vereinen sich die privaten kulturellen Institutionen und Fördervereine in Köln, die bürgerschaftlich Kunst durch persönliches Engagement, fachlichen Rat und finanzielle Zuwendungen unterstützen.

Hier finden Sie neben Informationen zu unseren Aufgabengebieten und Mitgliedern, die Diskussion zu aktuellen kulturpolitischen Themen sowie alle Informationen zu unseren Projekten: Kulturpolitisches Symposium, Kölner Kulturgespräche und Kölner Kulturpreis.

 

 

 

Aktuelles zu Corona

Kölner Kulturrat in großer Sorge: Uns bricht die Kultur der freien Szene weg, wenn nicht schnell und unbürokratisch geholfen wird

Kulturrat fordert die Einrichtung eines Hilfsfonds

Die Hinweise aus der Kulturszene sind dramatisch. Den öffentlichen und freien Einrichtungen und Veranstaltern brechen wegen der Corona-Krise die finanziellen Grundlagen weg. Die Schließung von Philharmonie, den städtischen Bühnen und den Museen bedeutet dramatische finanzielle Verluste. Wenngleich beide Bereiche gleichermaßen betroffen sind, so kommt aber auf die freie Szene in allen Sparten, also Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst u.a.m., ein finanzieller Tsunami zu. Sie können die Verluste nicht auffangen, da sie weder Rücklagen noch anderweitige Kompensationsmöglichkeiten haben.

„Hier muss schnell und unbürokratisch geholfen werden“ so Hermann Hollmann, Vorsitzender des Kölner Kulturrates, „da die meisten Betroffenen praktisch von der ‚Hand in den Mund‘ leben“. So sind etwa die KLUBKOMM mit über 100 Mitgliedern und  die freien Theater sowie die Einrichtungen für den Tanz geschlossen. Der Einnahmeverlust ist enorm und wird angesichts der Aussichten auch noch steigen. Viele Akteure sind von einer existenziellen Krise betroffen, weil ihnen keine Einnahmen mehr zur Verfügung stehen. Der Kulturrat sieht hier schnell einen Millionenverlust auf die Szene zukommen. Gibt es nicht wirksame Möglichkeiten, fragt sich der Kulturrat, so z.B. ein direkter Hilfsfonds, die Überprüfung der Förderstruktur vor allem hinsichtlich möglicher Förderveränderungen, Erleichterungen bei der Verwendung der bereits zugesicherten Mittel, etc. zu begrüßen ist, dass die Kulturverwaltung schnell klargestellt hat, dass unter bestimmten Voraussetzungen die bereits bewilligten Mittel nicht grundsätzlich zurückgefordert werden. „Doch, so Hermann Hollmann, in den Worten stecken viel Unsicherheiten und schaffen nicht grundsätzliche Klarheit und Sicherheit. Der Kulturrat fordert die Verwaltung auf, alle bewilligten Mittel ohne Vorbehalte auszuzahlen“.

Köln ist eine Kulturstadt, und nun kommt es darauf an, dass sie auch eine solche bleiben wird. Wenn der Marketingsatz „Kultur lebt in Köln“ auch wirklich substanziell wirken soll, dann hat er jetzt seine erste Bewährungsprobe. Hollmann: „Lassen Sie uns eine ‚Allianz für die Stabilität der Kultur‘ bilden und Flexibilität und Kreativität, die von der Kultur immer wieder verlangt wird, auch auf die Möglichkeiten der finanziellen Hilfen anwenden. Das alles aber muss rasch gehen, Sicherheit für die Kultur ist jetzt gefragt.“ Zur Solidarität gehört aber auch der eventuelle Verzicht der kulturengagierten Bürger*innen auf Rückerstattung von bereits erworbenen und nicht wiederverwertbaren Tickets für Kulturveranstaltungen.

Kölner Kulturpreis 2020

Die Vorschläge zur Nominierung für den Kölner Kulturpreis 2020 können ab sofort eingereicht werden! Wir freuen uns auf Nominierungen durch die Kölner Bürgerinnen und Bürger.

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Kölner Kulturgespräche: "Kulturbauten in Köln"

Oper, Schauspielhaus, Archiv, Wallraf-Richartz-Museum, Stadtmuseum - die Liste der unvollendeten und problematischen Kulturbauten in Köln ist lang. Im Kulturgespräch am 11. September 2019 suchten wir gemeinsam mit dem haus der architektur köln hdak den städtischen Dialog und verbrachten dabei einen spannenden Abend.

Der zuständige Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, Markus Greitemann beleuchtete den Stand der Dinge und diskutierte gemeinsam mit dem Publikum mögliche Perspektiven für die Kölner Kulturbauten.

Als ebenso passende wie beeindruckende Kulisse dienten die Säle des Zeughauses im Kölnischen Stadtmuseum. Dort präsentierte Markus Greitemann die aktuellen Projekte und nannte auch die geschätzten Zahlen zu Sanierungen, Bauten und Umbauten im Kölner Zentrum.

Kölner Kulturpreis wurde zum zehnten Mal verliehen

Der Kölner Kulturpreis wird seit 2010 jährlich vom Kölner Kulturrat e.V. in vier Kategorien verliehen. Der Preis soll herausragende Leistungen und wegweisende Entwicklungen der Kultur in Köln würdigen.

Die diesjährige Verleihung fand am 1. Juli 2019 im Museums für Angewandte Kunst MAKK statt. Zum Jubiläum gab es eine Premiere: Beim 10. Kölner Kulturpreis wurden am Abend in der Kategorie „Kulturereignis des Jahres 2018“ erstmals zwei Veranstaltungen ausgezeichnet: das Afrika Film Festival und die Oper „Die Soldaten“. Bei den „Jungen Initiativen“ siegte die multimediale Ausstellung „LTK4 Klangbasierte Künste im Lutherturm“. Madhusree Dutta als „Kulturmanagerin des Jahres 2018“ und Helge Malchow für den „Ehrenpreis“ standen schon vorab als Preisträger fest.

Alle bisherigen Preisträger finden Sie unter dem Navigationspunkt "Kulturpreis".

 

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