Der Kölner Kulturrat ist der freiwillige Zusammenschluß der privaten kulturellen Fördervereine. Als Interessenvertretung und Sprachrohr der kunstinteressierten Bürger unterstützt er die Kultur der Stadt Köln durch persönliches Engagement, fachlichen Rat und finanzielle Zuwendungen. Er wurde 1998 gegründet und entwickelte sich zum stärksten Vertretungsorgan mit mehr als zwanzigtausend angeschlossenen Mitgliedern.

Dem Kölner Kulturrat steht ein Leitungsausschuß vor, der jährlich von den Mitgliedern neu gewählt wird. Ebenso wird der Sprecher dieses Gremiums jedes Jahr neu bestellt.

Höchstes Anliegen des Kölner Kulturrats ist es, zu einer stetigen Weiterentwicklung der Kulturarbeit der Stadt beizutragen, damit Köln weiterhin im überregionalen und internationalen Vergleich seine herausragende Stellung aufrechterhalten bzw. ausbauen kann. Dabei ist es das primäre Ziel, sich für langfristig kalkulierbare Rahmenbedingungen einzusetzen, die es den Kulturinstitutionen ermöglichen, sich zielgerichtet zu entfalten.

Der Kölner Kulturrat ist davon überzeugt, das eine effektive und anspruchsvolle Kulturarbeit die Attraktivität der Stadt für ihre Bürger, Unternehmen und Institutionen steigert und einen verstärkten Anreiz für auswärtige Besucher, Touristen, Jobsuchende und Investoren geben wird. Die Kultur hilft, Wertschätzung, Stellung und Bekanntheitsgrad der Stadt zu steigern.

Zu den Hauptaufgaben des Kulturrats gehören im einzelnen:

  1. Repräsentation des hohen privaten Engagements für Kunst und Kultur in Köln.
  2. Interdisziplinäres Gremium, das den Begriff dessen, was Kunststadt Köln bedeutet, sichtbar macht.
  3. Erhaltung und Motivation des privaten Engagements durch Sicherstellung eines Verhältnisses zur Kulturpolitik und Verwaltung der Stadt Köln, das beiderseits durch Offenheit, Respekt und den Wunsch zu nützlicher und erfolgreicher Kooperation im Interesse von Kunst und Kultur bestimmt ist.
  4. Genauere Bestimmung der Abgrenzung von städtischen und privaten Ausgaben bzw. der städtischen und privaten Finanzierungen im Kulturbereich.
  5. Beratung und Bereitstellung von fachlichem Know-how zur Lösung der großen Probleme bei der weiteren Entwicklung von Kunst und Kultur in Köln und ihrer Finanzierung.
  6. Intensivierung der Kontakte mit nationalen und internationalen Kunst- und Kulturmetropolen, insbesondere im Bereich Informations-, Gedanken- und Konzeptaustausch.
  7. Vertrauenswerbung für die Kunststadt Köln, indem die namhaften privaten Förderinitiativen mit ihrem Engagement über die Grenzen der Stadt hinaus gemeinsam Flagge zeigen.
  8. Starker Impulsgeber zu einer Zeitpunkt, zu dem Substanz und Reputation der Kunst- und Kulturstadt Köln im nationalen und internationalen Vergleich abnimmt und zu dem die Weichen für Köln neu gestellt werden.