Rückblick Kölner Kulturpreis 2013

KULTURPREIS   2013 

Kölner Kulturpreis an Jochen Heufelder und lit.Cologne

Ehrenpreis für Kasper König


Wir gratulieren den Preisträgern!!

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(Fotos Klaus Wohlmann)

 

Der 4. Kölner Kulturpreis für das „Kulturereignis des Jahres 2012“ geht an die lit.COLOGNE. Die drei Macher der lit.COLOGNE, Werner Köhler,  

Dr. Edmund Labonté und Rainer Osnowski durften den Preis nach 2009 bereits zum zweiten Mal entgegen nehmen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das von der Generali Deutschland Holding AG aus Mitteln des Generali Zukunftsfonds gestiftet wurde.

 

Der Preis wurde im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage ermittelt, an der 1.000 Kölner Bürger ab 18 Jahren teilgenommen haben. Die „Kölner Kinonächte“ wurden auf den zweiten Platz gewählt, die Ausstellung „Mission Moderne“ des Wallraf-Richartz-Museums auf Platz drei.

 

Kulturmanager des Jahres 2012“ wurde Jochen Heufelder. Die Jury würdigt insbesondere die Management-Leistung, mit der Jochen Heufelder die „new talents biennale“ in den vergangenen Jahren in Köln nachhaltig etabliert hat.Er habe damit erstmalig den Absolventen aller Kunstsparten der verschiedenen Hochschulen und Akademien eine Plattform geboten, ihre Arbeiten vor einem größeren Publikum zu präsentieren. Die Laudatio wurde von Konrad Schmidt-Werthern gehalten.

 

Mit dem "Ehrenpreis" würdigt die Jury des Kulturpreises Personen oder Einrichtungen, die der Kölner Kultur bedeutende Impulse gegeben haben.

Prof. Kasper König, der ehemalige Direktor des Museum Ludwig, wurde in diesem Jahr mit dem „Ehrenpreis“ ausgezeichnet.Nach Ansicht der Jury hat König seinem Haus in den Jahren 2000 bis 2012 durch seine kenntnisreiche Führung und die Realisation herausragender Ausstellungen zu hohem Ansehen in der internationalen Kunstwelt und auch bei der Kölner Bürgerschaft verholfen. Rita Kersting hielt die Laudatio auf Kasper König.

 

Zur Jury des Kölner Kulturpreises gehören in diesem Jahr der Vorsitzende des Kulturrats NRW, Gerhart Baum, der Intendant des Bonner Kunstmuseums, Prof. Stephan Berg, die ehemalige Generalsekretärin der Kunststiftung NRW, Regina Wyrwoll, der Inhaber der literarischen Buchhandlung Bittner, Klaus Bittner, der stellvertretende Leiter der Kulturredaktion des Kölner Stadt-Anzeigers, Frank Olbert, Melanie Harmuth in Vertretung von Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG, sowie der Sprecher des Kölner Kulturrats, Dr. Peter Bach.

 

Kriterien für den „Kulturmanager des Jahres“ sind die erfolgreiche Führung einer Einrichtung oder eines Projekts, die von der Konzeption, über programmatisch-künstlerische Leistungen und Kommunikation bis Personal und Finanzen alle Segmente betrifft, sowie die Bedeutung in der Kölner Kulturszene. Eine qualifizierte Fachjury wählt den Preisträger aus.

 

Das „Kulturereignis des Jahres“ wird im Rahmen der Bevölkerungsumfrage zum „Kölner Kulturindex“ ermittelt. Die Befragten können aus einer Liste von zehn Ereignissen das beste des Jahres 2012 bestimmen. Die Vorauswahl der Kandidaten aus allen eingegangenen Vorschlägen erfolgt durch die Jury des Kölner Kulturpreises. Wichtige Kriterien sind die inhaltlich-künstlerische Konzeption sowie die Akzeptanz beim Publikum. Das Preisgeld von 5.000 Euro für das Kulturereignis stiftet die Generali Deutschland Holding AG.

 

Die Jury kann zudem einen "Ehrenpreis" für Personen oder Einrichtungen vergeben, die sich im besonderen Maße um die Kölner Kultur verdient gemacht haben und die nicht von den anderen beiden Kategorien erfasst werden. Damit können zum Beispiel auch Kulturschaffende, bürgerschaftliches Engagement in der Kultur und besondere Ereignisse abseits der großen Events gewürdigt werden.