Kulturpolitisches Symposium

4. Kölner Kulturpolitisches Symposium

 

24. Januar 2014 im Museum für Angewandte Kunst in Köln.

 

Die öffentliche Diskussion über Bürgerbeteiligung und Partizipation hat in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt. Nicht zuletzt die Auseinandersetzung um „Stuttgart 21“ hat daran einen wesentlichen Anteil und steht stellvertretend für viele ähnliche Projekte, bei denen sich die Bürger nur unzureichend in Entscheidungen eingebunden fühlen. Die Forderung nach mehr Mitsprache wird dennoch nicht von allen politischen Akteuren begrüßt, jedoch zeigen sich erste positive Tendenzen.

 

Im Kulturbereich gibt es sowohl positive als auch negative Beispiele
zur Bürgerbeteiligung. Begrüßenswert erscheint die Tatsache, dass die Diskussionen zu den Kulturentwicklungsplänen von Ländern und Kommunen in den meisten Fällen unter Einbeziehung von Bürgerschaft und Akteuren stattfinden.


Welche Möglichkeiten es generell und vor allem in der Kultur gibt, um Bürger und Akteure besser einzubeziehen und einen übergreifenden Dialog zu gestalten, wurde im 4. Kölner Kulturpolitischen Symposium erörtert. Die Referenten erläuterten, welche Konzepte und welche Formen der Beteiligung möglich sind, und wie sie realisiert werden können. Anhand praktischer Erfahrungen in Stuttgart, Köln und Freiburg wurden Wege und Grenzen für Beteiligung sichtbar. Kölner Ratspolitikern diskutierten  zudem, welche Möglichkeiten zukünftig für die Bürgerbeteiligung in der Kultur bestehen.

 

Das 4. Kölner Kulturpolitische Symposium wurde veranstaltet vom Kölner Kulturrat in Kooperation mit dem Kulturdezernat der Stadt Köln und der Kulturpolitischen Gesellschaft. Im Zentrum des Symposiums standen Fragen kommunaler Kulturentwicklungsplanung, die nicht nur für Köln, sondern generell für Städte und Gemeinden in Deutschland von Bedeutung sind. Dabei wurden sowohl Beiträge zur nationalen Diskussion als auch Vorschläge für entsprechende beispielhafte Umsetzungen geliefert.

 

Programm


unterstützt von:

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